PolDo: Klima und Kapitalismus – Plädoyer für einen ökologischen Sozialismus

Buchvorstellung mit Maximilian Hauer und Maria Neuhauss

Wie die Linke auf die Klimakrise politisch reagieren soll und welche theoretische Analyse dafür notwendig ist, ist heftig umstritten. In der Klimabewegung rufen viele dazu auf, sich an den einschlägigen Expert*innen zu orientieren. Andere wiederum sehen in ökologischen Fragen eher ein ideologisches Steckenpferd privilegierter Mittelschichten und banalisieren die Dramatik des Klimawandels.

Dieser ist inzwischen in vollem Gange: 2024 lag die globale Durchschnittstemperatur erstmals 1,6 Grad Celsius über der Temperatur des vorindustriellen Zeitalters, die magische 1,5-Gra-Marke des Pariser Klimaabkommens wird demnach bald dauerhaft überschritten sein. Doch das fossile Kapital sitzt weiterhin fest im Sattel und die politischen Entwicklungen lassen nicht hoffen, dass sich daran so bald etwas ändern wird. Während die Klimakrise weiter eskaliert, fehlen den Bewohner*innen der am stärksten betroffenen Erdregionen die Mittel, sich ausreichend gegen deren Folgen zu schützen.

In „Klima und Kapitalismus – Plädoyer für einen ökologischen Sozialismus“ betten die Autor*innen naturwissenschaftliche Erkenntnisse über den Klimawandel in eine marxistische Kritik der kapitalistischen Produktionsweise ein und begründen daraus ein Plädoyer für einen ökologischen Sozialismus: eine Gesellschaft, in der über das Wie und Was der Produktion demokratisch entschieden wird und menschliche Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Nur unter diesen Bedingungen können die drängenden ökologischen Fragen der Gegenwart wirklich angegangen werden.


Wann und Wo?

Wann: 12.02.2026

Ab: 19:00

Wo: PWH

In: Rostock

Weitere Infos:

Keine Angabe zur Sprache

Keine Ahngabe zur Barriereifreiheit


Veranstaltung Themen/Thema:

Bildung

Demokratie

Klima


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