Kann eine alternative Wirtschaft die Demokratie retten?
Veranstaltungsort:
Saal des Tourismusverbandes
Fischstraße 11
17489 Greifswald
Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen staatlichen Sparmaßnahmen und dem Aufstieg rechter Parteien. Doch statt von der neoliberalen Agenda abzurücken, die die Reichen reicher macht und die Armen ärmer, erklärt die herrschende Politik das Thema Migration „zur Mutter aller Probleme“ (Seehofer) und lenkt damit von den Ursachen der sozialen Konflikte ab. In jüngster Zeit wird vor diesem Hintergrund die Forderung nach einer radikal anderen Wirtschaftspolitik laut: mehr Staatsausgaben für Soziales, Interventionen in den Markt, aber auch Vergesellschaftung und Wirtschaftsdemokratie werden diskutiert. All das soll für soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen. Aber warum wählen Menschen überhaupt rechts und nicht links? Wieso lässt sich aus der bürgerlichen Mitte heraus mühelos an menschenfeindliche Ideologien andocken? Was sagt uns das über „unsere Wirtschaft“? Und was folgt daraus für die vorgeschlagenen Alternativen?
Zur Referentin:
Dr. Sabine Nuss, Politologin und freie Autorin, derzeit Fellow am „Center for Social Critique“ an der Humboldt Universität zu Berlin (Forschungsschwerpunkt Vergesellschaftung). Betreibt den Podcast »Armutszeugnis«, den Wirtschaftspodcast der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Ihre Arbeiten sind dokumentiert auf: www.sabinenuss.de
Jüngstes Buch: Wessen Freiheit, welche Gleichheit?. Das Versprechen einer anderen Vergesellschaftung, Dietz Berlin 2024
Weitere Infos:
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